Erst Menschen, dann Grenzen schützen! | Amnesty International

Heute zum Weltflüchtlingstag nochmal was zum gleich mitmachen: https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/deutschland-erst-menschen-dann-grenzen-schuetzen

Viele Flüchtlinge hoffen, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können.

Doch die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich: 2015 starben allein auf dem Mittelmeer über 3.600 Menschen bei dem Versuch, in die EU zu gelangen. 2016 waren es über 5.000 Menschen – so viele wie noch nie zuvor.

Dennoch betreiben Europa und auch Deutschland eine Politik der Abschottung. Durch Migrationskooperationen wie dem EU-Türkei-Deal werden schutzsuchende Menschen daran gehindert, ihr Menschenrecht, Asyl zu suchen, überhaupt erst in Anspruch nehmen zu können. Die europäischen Staaten scheitern weiterhin dabei, sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen untereinander solidarisch zu zeigen. Mehrere Asylrechtsverschärfungen haben in Deutschland dazu geführt, dass sich die Situation von Asylsuchenden verschlechtert hat. Ein Beispiel ist die Einschränkung des Familiennachzugs durch das Asylpaket II.

Weil das Menschenrecht, Asyl zu suchen, immer weiter ausgehöhlt wird, erhalten viele Menschen keinen Schutz. Die EU-Mitgliedstaaten müssen endlich Verantwortung übernehmen und eine menschenrechtskonforme Aufnahme von Flüchtlingen gewährleisten.

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