Kategorie: Allgemein

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen | Amnesty International

Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

Anlässlich eines weiteren für den 31. Mai zu erwartenden Abschiebungsflugs nach Afghanistan fordern Menschenrechtsorganisationen und Verbände einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan. Wegen schwerwiegender Mängel bei Asylverfahren von afghanischen Asylsuchenden befürchten die Organisationen, dass nach fehlerhaften Asylverfahren abgelehnte Afghanen demnächst abgeschoben werden und dadurch ihr Leben aufs Spiel gesetzt wird.

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https://www.amnesty.de/informieren/aktuell/afghanistan-abschiebungen-nach-afghanistan-stoppen

Erst Menschen, dann Grenzen schützen! | Amnesty International

Heute zum Weltflüchtlingstag nochmal was zum gleich mitmachen: https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/deutschland-erst-menschen-dann-grenzen-schuetzen

Viele Flüchtlinge hoffen, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können.

Doch die Flucht nach Europa ist lebensgefährlich: 2015 starben allein auf dem Mittelmeer über 3.600 Menschen bei dem Versuch, in die EU zu gelangen. 2016 waren es über 5.000 Menschen – so viele wie noch nie zuvor.

Dennoch betreiben Europa und auch Deutschland eine Politik der Abschottung. Durch Migrationskooperationen wie dem EU-Türkei-Deal werden schutzsuchende Menschen daran gehindert, ihr Menschenrecht, Asyl zu suchen, überhaupt erst in Anspruch nehmen zu können. Die europäischen Staaten scheitern weiterhin dabei, sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen untereinander solidarisch zu zeigen. Mehrere Asylrechtsverschärfungen haben in Deutschland dazu geführt, dass sich die Situation von Asylsuchenden verschlechtert hat. Ein Beispiel ist die Einschränkung des Familiennachzugs durch das Asylpaket II.

Weil das Menschenrecht, Asyl zu suchen, immer weiter ausgehöhlt wird, erhalten viele Menschen keinen Schutz. Die EU-Mitgliedstaaten müssen endlich Verantwortung übernehmen und eine menschenrechtskonforme Aufnahme von Flüchtlingen gewährleisten.

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Mehr Unterstützung bei Aufnahme von Flüchtlingen! | Amnesty International

Stellungnahme und ein neuer Bericht von Amnesty International zum heutigen Weltflüchtlingstag.

Uganda hat inzwischen nahezu eine Million Flüchtlinge aus dem Südsudan aufgenommen. Ihnen fehlt es an Nahrung, Wasser und Unterkunft. Geberländer müssen Uganda dringend mehr unterstützen.

Mehr als 900.000 Flüchtlinge sind bisher vor dem brutalen Konflikt im Südsudan in das benachbarte Uganda geflohen, doch aufgrund unzureichender Finanzierung haben viele von ihnen noch nicht einmal ausreichenden Zugang zu einer Grundversorgung. Mindestens 86 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. []

https://www.amnesty.de/informieren/aktuell/uganda-mehr-unterstuetzung-bei-aufnahme-von-fluechtlingen

Schöne Grüße von unserem Get Together

Die Stimmung im PEGELköln in der Brüsseler Straße ist prima, wir können noch super draußen sitzen 🙂

Auch wir stellen uns quer!

Heute demonstrieren wir mit Amnesty gegen Rassismus…

Eil- und Solidaritätsaktion: 21-jährigen Syrer nicht in die Türkei abschieben!

Hier könnt Ihr Euch direkt an der Eilaktion für Noori beteiligen: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-223-2016-2/fluechtling-freilassen?destination=node%2F5309

Seit sieben Monaten ist Noori (Namen zum Schutz der Person geändert), ein 21-jähriger Syrer, auf Lesbos in Haft. Er soll die erste Person werden, die im Rahmen des EU-Türkei-Deals in die Türkei abgeschoben wird, weil die Türkei für ihn „sicher“ sei. Auch ein Jahr nach in Kraft treten des EU-Türkei-Deals gab es eine solche Abschiebung bislang nicht. Die Menschen, die bisher zurück geführt wurden, hatten ihren Asylantrag zurück gezogen. Tatsächlich erfüllt die Türkei die Kriterien eines „sicheren Drittstaats“ aber nicht, wie Amnesty International im Bericht „No safe refuge: Asylum-seekers and refugees denied effective protection in Turkey“ dokumentiert hat.

Damit ist Nooris Fall ein Präzedenzfall, der aktuell noch vor dem höchsten griechischen Verwaltunsgericht anhängig ist. Das Urteil des Gerichts kann jederzeit ergehen und dann wäre Noori konkret von der Abschiebung in die Türkei bedroht. Dies könnte auch dazu führen, dass nach Noori viele der tausenden Menschen auf den griechischen Inseln ebenfalls abgeschoben werden würden, weil ihr Antrag „unzulässig“ sei, obwohl sie Anrecht auf Schutz in Europa haben könnten.

Hier könnt Ihr Euch an der Eilaktion für Noori beteiligen: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-223-2016-2/fluechtling-freilassen?destination=node%2F5309

Außerdem möchten wir darum bitten, direkt an Noori zu schreiben. Denn Noori ist vor allem ein junger Mann, der seit Monaten in Haft sitzt und darunter auch psychisch leidet. Aufgrund seiner Erfahrungen in Syrien leidet er bereits an einer post-traumatischen Belastungsstörung. Mit Euren Briefen können Sie ihm zeigen, dass er nicht so allein ist, wie er sich bestimmt oft fühlt.

Schickt die Briefe bitte an:
Noori
c/o METAdrasi (NGO)
Pavlou Koudourioti 7
81100 Mytilene, Lesvos
GREECE

Bundesrat: Maghreb-Staaten keine sicheren Herkunftsländer

10. März 2017 – Der Bundesrat hat das Gesetz über die Einstufung der Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien als „sichere“ Herkunftsstaaten abgelehnt. „Das Konzept der ’sicheren‘ Herkunftsstaaten ist grundsätzlich unvereinbar mit dem Menschenrecht, Asyl zu suchen. Die gesetzliche Einschätzung zur Sicherheit eines Herkunftslandes führt zu gravierenden Einschränkungen im Asylverfahren. Es gehört zu den menschenrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik, jedem schutzsuchenden Menschen ein…

über Bundesrat: Maghreb-Staaten keine sicheren Herkunftsländer — Save Me Aachen

Karnevalsstammtisch 2017

Am 22. Februar nutzen wir den Stammtisch um ein wenig Karneval zu feiern und kölsches Liedgut zu singen… 🙃

Save me bei Engagiert Euch!

Am 25. Januar 2017 war Save me Köln unter den 30 Ausstellern aus dem Bereich der Flüchtlingsarbeit, die im Rautenstrauch-Joost-Museum ihre Arbeit vorstellten. Wir haben zahlreiche Gespräche mit Interessierten geführt und freuen uns auf die zukünftige Unterstützung unserer Kampagne und besonders des Buddyprogramms.

Wir danken der Kölner Freiwilligenagentur für die Organisation der Veranstaltung.